Schutzkleidung für Motorradfahrer

Seit einiger Zeit ist die Schutzkleidung für Motorradfahrer auf einem hohen Niveau angekommen. Alle möglichen Verbesserungen der Standardbekleidung scheinen verwirklicht zu sein, die Auswahl ist sehr groß und bietet für jeden Geldbeutel ein Angebot. Weiterführende Sicherheitsmaßnahmen scheinen nur außerhalb der Bekleidung möglich zu sein, z.B. durch ein Airbagsystem auf dem Tank oder eine elektronische Abstandswarnung. Einzig im Bereich von Brust- und Nackenprotektoren hat der Alltagsfahrer noch ein wenig Entwicklungsmöglichkeit. Was bei Rennfahrern und Motocross-Fahrern teilweise schon die Regel ist, wird bei Straßenfahrern erst langsam angenommen. Das liegt auch an zu hohen Kosten bei solchen Systemen, die noch kein Produkt für den Massenmarkt geworden sind. Dabei ist jedem Vielfahrer klar, dass er an allem Möglichen sparen sollte, aber nicht an der eigenen Sicherheit. Um so begrüßenswerter ist deshalb ein Vorstoß wie der von BMW rund um den hauseigenen Nackenprotektor.

Gesund sein beim Motorradfahren

Wie wichtig es ist, beim Motorradfahren mit guter Gesundheit und Fitness anzutreten, bewies beim letzten MotoGP-Lauf in Barcelona der ehemalige Weltmeister Casey Stoner. Er fühlte sich schon vor dem Renntag körperlich nicht auf der Höhe, erkämpfte trotz heftiger Magenbeschwerden einen dritten Platz nach 25 extrem anstrengenden Runden auf der 40° heißen Rennstrecke in Spanien und hatte am Schluß Probleme damit, auf dem Siegerpodest aufrecht stehen bleiben zu können. Wie schlecht es ihm während des Rennens wirklich ging, hat er erst einige Tage nach dem Rennen verraten. So musste er sich während des Rennens mehrfach in seinen Sturzhelm übergeben. Woran man erkennen kann, wie wichtig es ist, die eigene Gesundheit auch für das Motorradfahren zu pflegen. Und wie hilfreich eine stabile Fitness auch in ungewöhnlichen Situationen sein kann.

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Die schönste Art zu reisen ist die mit einem Motorrad

Wer reist, möchte Neues erleben und in Kontakt mit den Menschen und der Landschaft seines Reiseziels kommen. Allzu schnell fliegt man heute in ferne Länder, verbringt dort ein paar Tage, ohne richtig anzukommen, und kehrt bald wieder in den Alltag zurück. Wie anders ist das Reisen mit einem Motorrad. Auf jedem Meter ist man den Gerüchen, dem Wetter und den Straßenverhältnissen hautnah ausgesetzt. Ist da Frühtau in der Kurve am Morgen, riecht es wirklich nach Kiefern bei der Walddurchfahrt, kann man mit dem Zweirad den schmalen Weg über den Berg schaffen - solche Frage stellt sich kein Autofahrer und erst kein Reisender, der mit dem Zug oder dem Flugzeug unterwegs ist. Natürlich gehören auch Regen, Kälte und schlechte Wegstrecke zu den Eindrücken, die der Reisende gewinnen kann, aber die gehören nun einmal dazu. Auch der Kontakt zu den Menschen, die man auf einer Reise trifft, fällt einem Motorrad-Reisenden leicht. Ihm wird sofort Sympathie entgegengebracht, sein Transportmittel macht ihn besonders und ansprechbar. Die Krönung der Reiseromantik besteht daraus, mit dem Motorrad und einem Zelt unterwegs zu sein, um immer dort, wo es gefällt, das Lager aufzuschlagen. Das Gefühl von Freiheit und Abenteuer, das immer noch mit dem Motorradfahren verbunden ist, kann sich dann einmal so richtig ausleben.

Mamma Mia - Wenn Motorsport-Geschichte live erlebt wird

Zuschauer des MotoGP-Laufs in Barcelona wurden Zeugen eines Kampfes zwischen den beiden Yamaha-Piloten Lorzenzo und Rossi, der im nachhinein von nicht wenigen Kommentatoren mit ungewohnten Superlativen beschrieben wurde. "Von historischer Bedeutung" sei das Rennen gewesen und habe sich einen "Platz in den Geschichtsbüchern" verdient. Und selbst Rossi bezeichnete seinen Sieg als den besten und am härtesten erkämpften Triumph seiner Karriere. Was war also geschehen? Nicht nur, dass die beiden Yamaha-Piloten nach wenigen Runden das restliche Feld hinter sich ließen und mit dem Kampf um jede Runde bewiesen, dass es absolut keine Stall-Order des Yamaha-Teams gab. Mit identischen Maschinen und Reifen unterwegs, wurde so intensiv um den Sieg gefochten, dass Rossi anschließend ein "Mamma Mia" ausstieß. Entschieden wurde der Fight auch noch in der letzten Kurve der letzten Runde. Lorenzo hatte die Führung übernommen und den Sieg eigentlich in der Tasche, als Rossi an einer unmöglichen Stelle ein unmögliches Überholmanöver durchführte und sich an Lorenzo vorbei schob. Solch spannende Rennen wird sich DSF gewünscht haben, als der Sender die Ausstrahlungsrechte für die MotoGP-Saison 2009 erkaufte. Und Yamaha wird darauf spekulieren, dass solch medienwirksame Rennen trotz Finanzkrise den Verkauf der eigenen Motorrad-Modelle ankurbelt.

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Die wohl spannendste Endrunde

Tipps und Tricks, um Rennsport live sehen zu können

Wer als Motorsport-Fan zur Zeit die Rennen des MotoGP oder der SBK live sehen möchte - und nicht durch die Welt jettet, um tatsächlich vor Ort zu sein - braucht ein wenig multimediales Knowhow.
Die MotoGP wird in diesem Jahr ja vom DSF und nicht mehr von Eurosport übertragen. DSF empfängt nicht jeder, z.B. wenn der mit DVB-T fernsehguckt. Dann bleibt nur der Live-Stream auf der Website des DSF, der aber oft überlastet ist. Außerdem sind dort nicht alle Attraktionen zu sehen: Wer Warmup, Qualifying und den Kampf um die Pole-Position sehen möchte, kann eine Software für Internt-TV wie zattoo nutzen und damit das normale DSF-Programm auf dem Rechner empfangen.
Die Läufe der Superbike-WM werden von Eurosport übertragen, allerdings oft von Eurosport 2, sie sind damit wieder nicht von jedermann zu empfangen. Die Website der SBK bietet Hilfe, überträgt aber auch nicht das komplette Programm. Wenn der Live-Stream hängt und ruckelt, hilft manchmal der Umweg über http://live.la7.it/asx/event03_start.wmv bzw http://live.la7.it/asx/event03.asx.

Fit for fun - wie man sich für das Motorradfahren fit hält

Motorradfahren ist eine sitzende Tätigkeit, die trotzdem hohe Ansprüche an die Fitness des Motorradfahrers stellt. Fitness wird sportmedizinisch wie folgt beschrieben: "Unter Fitness versteht man die psychische und physische Leistungsfähigkeit des Menschen, die ihn in die Lage versetzt, die vielfältigen seelischen-geistigen und körperlichen Belastungen von Alltag, Beruf und Freizeit so zu bewältigen, dass nicht geistige oder körperliche Ermüdung oder gar Erschöpfung eine weitere kreative Lebensgestaltung verhindern."
Fitness ist also mehr als Kraft, die vor allem bei Einsätzen im Gelände gefragt ist. Oder Kondition, wie sie bei langen Touren notwendig ist. Auch die Konzentrationsfähigkeit in den anspruchsvollen Situationen im Straßenverkehr steigert sich durch eine gute Fitness. Das Reaktionsvermögen verbessert sich und das allgemeine Wohlbefinden, zum Beispiel auch als Folge von eines angemessenen Körpergewichts. Wer fit ist, fährt länger - und schneller:)

Bei Regen fährt man vorsichtig - sonst fällt selbst Rossi

Motorräder sind Einspurfahrzeuge, wenn z.B. Regenwasser die Reibung und Verzahnung der Motorradreifen auf dem Asphalt beeinträchtigt und der Grip nachlässt, geraten Einspurfahrzeuge aus ihrem instabilen Gleichgewicht schnell mal in eine stabile Seitenlage - sie rutschen weg und legen sich auf dem Boden ab. Dagegen helfen noch nicht einmal die Fahrkünste eines Valentino Rossi: Als einer der ersten Fahrer wechselte er während des MotoGP-Laufs in Monza auf abtrocknender Fahrbahn von Regenreifen auf Slicks und stürzt kurz darauf über das Vorderrad. Als Folge dieses Manövers kam er als letzter Fahrer über die Ziellinie und musste die Führung der Punktetabelle an Lorenzo abgeben. Wahrscheinlich haben sich alle Fahrer zu diesem Zeitpunkt einen Intermediate-Reifen gewünscht, den es aber im MotoGP nicht gibt.

Wenn ein Rennfahrer stürzt, ist das meist kein Beinbruch - in diesem Falle aber doch...

Max Neukirchner ist in diesem Jahr die große Hoffnung der professionellen deutschen Motorrad-Rennfahrer. Auf konkurrenzfähigem Material unterwegs und von überragendem Talent, hatten ihm viele Beobachter zu Beginn der Superbike-Saison 2009 einen Platz ganz weit vorne zugetraut und sich heimlich sogar einen deutschen SBK-Weltmeister gewünscht. Auch wenn mit Ben Spiess ein ungewöhnlich starker Konkurrent die Spitzenreiter-Rolle des zurückgetretenen mehrfachen Weltmeisters Troy Bayliss übernommen hat und die Saison für Max Neukirchner bisher durchwachsen aussah, gab es weiterhin viele Gründe, optimistisch zu sein. Seit dem ersten Lauf der SBK im Monza vom 10. Mai 2009 ist das anders.
Ein Oberschenkelhalsbruch und weitere Verletzungen machen den Einsatz von Max Neukirchner in dieser Saison fraglich oder sorgen zumindest dafür, dass es keine realistischen Chancen für Punkte im oberen Drittel des Starterfeldes mehr gibt. Die klassische Verletzung einen Motorradrennfahrers - besonders nach einem Highsider - ist der Schlüsselbeinbruch, eine besondere Schwachstelle für einen motorradfahrenden Menschen. Ein Oberschenkelhalsbruch bedeutet aber eine wesentlich stärkere Einschränkung und verlangt eine länger Heilungszeit.
Wahrscheinlich müssen die Motorsport-Fans also noch ein Jahr warten, bis sie wieder um einen deutschen Superbike-Weltmeister hoffe können.

Fernreise-Tipp für Motorsport-Fans: Die Rennstrecken dieser Welt besuchen

Für einen Motorsport-Begeisterten kann es nicht Schöneres geben, als während einer Fernreise eine Rennstrecke zu besuchen und dort vielleicht sogar live ein Rennen erleben zu können.
Wenn Deutschland vom Winter gefangen ist, kann man sehr gut eine heiße Region dieser Welt bereisen, im Frühjahr muss die Reise nicht weiter als Südfrankreich gehen,  im Sommer bieten sich eine Vielzahl von Strecken auf der Welt an und die Chance auf eine Motorsportveranstaltung ist hoch. Mit etwas Glück kann man auch die mitreisende Familie davon überzeugen, dass ein Tag Pause vom Strandleben eine Bereicherung sein kann. Oder sogar den lieben Daheimgebliebenen bei einer Fernsehübertragung zuwinken...

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Die BMW S 1000 RR im Praxistest

Die neue Supersportler-BMW hat ja sich ja schon in der SBK gut behauptet, nun zeigte sie auch bei den 1000 km von Hockenheim, was in ihr steckt. Mit den Fahrern Jürgen Fuchs und Arne Tode erlangt das neue Modell den ersten Platz in der Gruppe bis 1200 ccm.
Während BMW in der Superbike-WM in der direkten Konkurrenz mit dem ebenfalls Neueinsteiger Aprilia zur Zeit etwas schlechter dasteht, unterstreicht der Sieg bei den 1000 km von Hockenheim die Attraktivität der sportlichsten BMW aller Zeiten. Die wenigen Besitzer dieses Motorrads - 1000 Stück müssen aus Gründen der Homologation gebaut werden - sollten sich freuen.

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